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Aus­ge­bucht” stand quer über dem Ankündi­gungsplakat zum “Berlin­er Forum für Essstörun­gen”, das am 15. Sep­tem­ber 2018 in den wun­der­schö­nen Räu­men der Kaiserin-Friedrich-Stiftung in Berlin zu Gast war.

Zu der Ver­anstal­tung hat­ten die Medi­zinis­che Klinik mit Schw­er­punkt Psy­cho­so­matik sowie die Klinik für Psy­chi­a­trie, Psy­cho­so­matik und Psy­chother­a­pie des Kinder- und Jugen­dal­ters an der Char­ité Berlin gemein­schaftlich ein­ge­laden.

Rund 175 Fach­leute hörten am Vor­mit­tag Vorträge von Dr. Hans-Christoph Friederich zu neuen Erken­nt­nis­sen im Bere­ich der “mal­adap­tiv­en Emo­tionsver­ar­beitung bei ess­gestörten Pati­entin­nen” sowie von Prof. Ivan Eisler zu seinem fam­i­lien­ther­a­peutis­chen Konzept. Außer­dem berichtete Dr. Moni­ka Ger­ling­hoff unter­stützt von ehe­ma­li­gen Pati­entin­nen über ihre Erfahrun­gen im Bere­ich Nach­sorge und Rück­fall­pro­phy­laxe bei Essstörun­gen.

Der Nach­mit­tag, mit rund 150 Teil­nehmern eben­falls stark beset­zt, stellte in dieser Form ins­ge­samt ein Novum für das Berlin­er Forum dar: Nach dem Mot­to “Is(s) was?! Dann tu was!” teil­ten sechs ehe­ma­lige Pati­entin­nen aus dem TCE­fo­rum München ihre Lebens-, Kranken- und Ther­a­piegeschicht­en mit dem Plenum, das sich aus Betrof­fe­nen, Ange­höri­gen und Fach­leuten zusam­menset­zte. Sie ver­mit­tel­ten sen­si­bel und anschaulich, dass ein Leben ohne Essstörung ein unbe­d­ingt lohnenswertes, erre­ich­bares Ziel darstellt und macht­en den Betrof­fe­nen Hoff­nung, sich auf diesen Weg zu begeben.

 

 

Foto: K. H.

2018-09-19T13:55:16+00:00September 17th, 2018|Aktuelles, Fachliches|